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Campus Altes Landgut

Das städtebauliche Umfeld wird geprägt durch hofbildende Gebäudewinkel. Die Fachhochschule bildet den wichtigsten Baukörper. Die städtebauliche Einbindung des Studentenheimes erfolgt im Wesentlichen durch drei Einschnitte: Der Vorplatz – Der Hof – Der Garten.
Diese Einschnitte erzeugen drei Hauptfassaden, gerichtet zu den wesentlichen städtebaulichen Bezügen: U-Bahn Verteilerkreis-Favoritenstraße-Campusplatz.
Der überdachte Vorplatz definiert die Adresse und klärt auf einfache Weise den Hauptzugang.
Der Hof bildet einen abgesenkten Außenraum ohne Einsicht. Er schafft eine natürliche Belichtung des Untergeschoss.
Der Garten ist gleichsam das Wohnzimmer im Freien. Dieser gemeinschaftliche Freiraum stellt den Dialog zwischen Lobby und Außenraum her und schafft einen Sichtbezug zum Campusplatz. Ein eingeschnittenes arenaförmiges Atrium bildet die Bühne und Freizeitzone im Außenraum und stellt darüber hinaus die natürliche Belichtung des Campus Foyers und der Veranstaltungszone sicher.

Das Erdgeschoss wird als fließender Raum der Außenraumtopografie nachempfunden. Die Topografie mit Terrassen, Stufenanlagen und Rampen findet im Gebäudeinneren ihre landschaftliche Fortsetzung. Im Kern des Gebäudes liegt das Atrium, es ist der Dreh- und Angelpunkt der Gebäudeorganisation und unterstützt die einfache Orientierung im Haus.
Neben der natürlichen Belichtung des Kerns bildet das Atrium mit umlaufenden Erschließungen einen vertikalen Treffpunkt in der Gebäudemitte. Hier befinden sich die kommunikativen Zonen: die Gemeinschaftsküchen, Wohnzimmer, Waschküchen und Gemeinschaftsterrassen.

Projekt: P-124, Gutachterverfahren mit 6 geladenen Teilnehmer 1.Platz
Auslober: UBM-Development
Ort: 1100 Wien

Wettbewerb 2018
Projektpartner: yewo, rwt+, röhrer
Nutzungen: Studierendenwohnheim
Typologie: architektonischer Entwurf für ein Studierendenwohnheim am Standort Campus Altes Landgut, 1100 Wien